Meine Version der „Ich trinke Jägermeister, weil“ Anzeigen

Ausnahmsweise erzähle ich hier einmal eine kleine Geschichte und zweige nichts aus meiner Sammlung. Ich bin nach wie vor großer Fan der Kampagne „Ich trinke Jägermeister weil“. Und da diese Anzeigenkampagne legendär ist, gibt es auch viele gefakte Anzeigen in der Richtung. Angefangen hat wohl die Satirezeitschrift Pardon. Immer wieder erstaunlich, dass heute manche denken, die Anzeige wäre echt. Kinder, Drogen, Jägermeister kombiniert in einer Anzeige? Das kann natürlich nicht von Jägermeister kommen.

Andere nutzten die Kampagne für ihre Eigenwerbung. Hier ein Flyer des Club Romy S aus Stuttgart von 2003. O.k. – ich zeige doch etwas aus meiner Sammlung, das noch nicht hier im Blog war.

Heute sind beispielsweise einige Anzeigen zu Greta Thumberg im Umlauf in den sozialen Medien. Kann man jetzt drüber diskutieren, ob das geschmackvoll ist, oder nicht.

Das ist natürlich Photoshop – die Basis dafür war die im Artikel ebenfalls gezeigte Parodie von Pardon.

Die Kampagne ist weiterhin Kult. Ich wollte auch irgendwann einen Fake machen. Aber so professionell, wie möglich. Ich hatte schon einmal eine solche Anzeige gebastelt, damals noch aufgenommen mit Stativ und Selbstauslöser, die war mir aber nicht professionell genug.

Die Chance ergab sich, als ich einen Gutschein für ein kostenloses Fotoshooting in einer Cornflakes Packung bekommen habe – das ist kein Witz. Ich dachte mir: Das wäre doch eigentlich eine gute Gelegenheit. Gibt zwar nur ein einziges Bild bei dem Shooting, aber das reichte mir ja für den Gag.

Also erst einmal studieren: Welches Glas haben die Protagonisten in der Hand und welche Version der Flasche. Das Glas hatte ich in der Sammlung und tatsächlich auch eine passende Flasche, die leider schon angebrochen war. In dem Fall zum Glück, denn eine noch geschlossene Flasche hätte ich nicht angebrochen.

Ich bin dann mit einem Ordner voll Anzeigen aus der Kampagne zu dem Fotostudio gegangen und den Auftrag gegeben: So und nicht anders.

Erst einmal etwas Verwirrung, aber der Fotograf hatte letztendlich auch Spaß daran und lieferte ein gutes Ergebnis. Dann kam ich als Grafiker ins Spiel. Exakte Schrift finden, übrigens Futura BT Bold, exakte Schriftgröße finden und die korrekten Positionen. Ach ja, einen dummen Spruch musste ich mir natürlich ausdenken. Das Ergebnis seht Ihr am Anfang des Artikels.

Falls Ihr diese Anzeige irgendwo auftauchen seht – das Ganze ist ein Fake und ja, das ist der Autor dieses Blogs auf der Anzeige.

Ich sollte mir vielleicht noch so eine Packung Cornflakes holen. Ich hätte Lust auf eine Fortsetzung 😉

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